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Konjunkturprogrosen bleiben schwierig


Wohin die Konjunktur 2024 zielt, darüber sind sich die Ökonomen uneinig. Es sind verschiedene Szenarien denkbar. Das Ganze hängt neben den unvorhersehbaren geopolitischen Ereignissen stark von den Zinsen ab. Wie es mit diesen weitergeht, ist jedoch schwierig vorhersehbar. Nach Jahren der Zinsstabilität ist es aktuell kaum möglich, schlüssige Aussagen über deren Entwicklung zu machen. Das Ganze dürfte grösseren Schwankungen unterliegen. Es gilt: Je länger die Zinsen hoch bleiben, umso grösser wird die Wahrscheinlichkeit für einen wirtschaftlichen Einbruch. Es stellt sich also die Frage wie hoch die Inflationsraten in naher Zukunft sein werden. Vor der Corona-Krise hatte sich diese in der Schweiz bei nahezu null Prozent eingependelt. Es erscheint rational, mit höheren Inflationsraten zu rechnen. Um wie viel höher diese effektiv sein werden, ist aufgrund der Verschuldungssituation vieler Staaten schwierig prognostizierbar. Deshalb sind aktuell stets alle Augen auf die geldpolitischen Zinsentscheide der National- und Zentralbanken gerichtet. Doch mit dem blossen Fokus darauf macht man es sich zu einfach. Oft nehmen die Zinsmärkte solche Entscheide nämlich vorweg. Letztes Beispiel: Im Herbst 2023 sind die Zinsen in der Schweiz wieder gesunken, obwohl die Schweizerische Nationalbank SNB mehrfach betont hat, dass sie zu weiteren Leitzinserhöhungen bereit wäre.

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