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Coronavirus: Wirtschaft kränkelt weltweit

Aktualisiert: Mai 27

Das neuartige Coronavirus trägt auch immer mehr wirtschaftliche Auswirkungen mit sich. Diese Woche sank die US-Notenbank ihren Leitzins aufgrund der möglichen Folgen der Virus-Krise um einen halben Prozentpunkt auf 1 bis 1,25 Prozent.


Um die Wirtschaft zu stützen werde sie all ihre Mittel nutzen, erklärte die Notenbank Federal Reserve (Fed). Schon vergangene Woche erklärte die Fed sie beobachte die Auswirkungen der Epidemie des neuen Coronavirus aufmerksam und sei bereit, im Notfall zu handeln. US-Präsident Donald Trump forderte die von der Regierung unabhängige Notenbank mehrfach auf, Zinssenkungen vorzunehmen. Nun hat sie reagiert. Zur Leitzinssenkung der Fed schweigt die Schweizerische Notenbank (SNB) vorerst – die nächste Sitzung, bei der die geldpolitische Lage beurteilt wird, findet laut aktueller Planung der SNB erst am 19. März statt.

Eine weltweite Rezession ist aufgrund des CoVid-19 nicht auszuschliessen. Die Schweiz würde das hart treffen, da die hiesige Wirtschaft stark von den Exporten abhängig ist. Es gilt abzuwarten, wie die Schweizerische Nationalbank agiert. Laut dem renommierten Ökonom Klaus Wellershoff sei eine Zinsanpassung, wie sie die US-Notenbank vornahm, für die SNB nicht möglich. Die SNB klebe seit fünf Jahren an den Negativzinsen – daher sehe er für die Schweizerische Nationalbank wenig Spielraum für Zinssenkungen. An den Finanzmärkten sei eine grosse Verunsicherung spürbar, sagte Wellershoff im Interview mit den Tamedia Medien. Gegen die Einschränkungen und Verunsicherung der Konsumenten könne die Geldpolitik jedoch nicht sehr viel ausrichten. Die Botschaft der Zentralbanken sei es, zu vermitteln, wir passen auf und begleiten euch. Wir sind da, wenn es ernsthafte Probleme im Finanzsystem geben sollte.


Für den Hypothekarmarkt lässt sich jedoch zusammenfassend sagen, dass die Zinsen augenscheinlich auch weiterhin auf einem tiefen Niveau bleiben werden.


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